Hilfe bei Long-Covid mit Atemtherapie

Corona hat unser Leben verändert

Hilfe bei Long-Covid Syndrom

 

Atemprobleme, Müdigkeit oder Schmerzen - durch eine Corona-Infektion können Menschen von diversen Nachwirkungen betroffen sein. 

 

Long-Covid benötigt einen langen Atem, und die Atemtherapie kann helfen, mit den physischen und psychischen Begleiterscheinungen besser umzugehen. Mit gezielten Übungen und Atembehandlungen und der achtsamen Wahrnehmung der Atembewegung kann der Schmerzwahrnehmung positiv entgegengewirkt werden.

 

Zur freien Atmung ist die Gesundheit und Kräftigung der Lunge entscheidend - und hier setzt die Atemtherapie an

Was bedeutet Long-Covid?

Es gibt Erhebungen in der Schweiz, nach denen mehr als 100'000 Menschen Long-Covid Beschwerden zeigen. Menschen, die einen schweren Krankheitsverlauf hatten, sind vorwiegend betroffen.

 

Besonders anfällig zeigen sich die Atemwege, das Herz-Kreislauf-System, der Muskelapparat, das Nervensystem und entsprechend ebenfalls der Stoffwechsel. Vielfach äussert sich dies in Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und Atembeschwerden - wobei letzteres sehr beängstigend sein kann. Es scheint, als spiele der Körper noch längere Zeit nach der "Genesung" verrückt. Ebenfalls festgestellt wurde seitens  Wissenschaftlern und Medizinern, dass einige Genesene im folgenden Symptome psychischer Störungen zeigen und häufiger als Nichtinfizierte an Depression erkranken.

 

Eventuelle Langzeitschäden könnten frühzeitig und präventiv durch geeignete Therapien verhindert werden. Leider sind die Therapiemöglichkeiten gegen Long-Covid bis heute noch unzureichend. 

Wie kann die Atemtherapie helfen?

Die Atemtherapie zählt zu den ältesten therapeutischen Verfahren und reicht über mehrere Tausend Jahre zurück. Bereits damals wusste man um die einzigartige Kraft der Atmung, die autonom funktioniert - so, wie das Herz - jedoch willentlich beeinflussbar ist und mit allen Vorgängen im Organismus verbunden ist.

 

Die heutige Form der Atemtherapie ist eine vollumfängliche und ganzheitliche Begleitung des Menschen. Das begleitende therapeutische Gespräch ist genauso wichtig wie hilfreiche Atemübungen. Hierbei kann ich als Therapeutin individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Klient:innen eingehen.

 

Die einfachen und sehr wirksamen Atemübungen können auch alleine zuhause durchgeführt werden und helfen dabei, den eigenen Atem kennen- und schätzen zu lernen. Sehr bald ist der Mensch in der Lage, seinen Atem gezielt einzusetzen, um ruhiger und gelassener zu werden. Hierbei wird nicht nur die Widerstandskraft gestärkt, sondern auch das Selbstbewusstsein sowie das Vertrauen in die eigene Atmung.

Wie stärkt die Atemtherapie Lunge und Herz?

Die Behandlung auf der Liege kann helfen, die Atmung freier fliessen zu lassen und in eine Wohlspannung zu kommen. Diese Erfahrung hilft dabei, sich der eigenen Atmung mehr und mehr bewusst zu werden, sie wiederzufinden, ihr zu vertrauen, und eine wohltuende Entspannung zu spüren.

 

Atem- und Bewegungsübungen als weiteres Instrument der Atemtherapie helfen zudem das Lungen- und Herz-Kreislauf-System zu regulieren.  Wichtig ist hierbei die Rolle des Zwerchfells - diese grosse Muskel-/Sehnenplatte trennt den oberen vom unteren Brustkorb und ist der grösste und gleichzeitig wichtigste Atemmuskel. An ihm ist der Herzbeutel befestigt, der jeder Auf- und Ab-Bewegung des Zwerchfells folgt.

 

Hier kommt nun noch die Buteyko-Atemmethode ins Spiel, die mit der Wissenschaft des ruhigeren, sanfteren und weniger Atmens, Ruhe in das Nervensystem und demnach auch in die Herzbewegung bringt (siehe auch mein Angebot zu Buteyko).

Viele hilfreiche Informationen finden Sie ebenfalls auf der von Experten erstellten Webseite:

Altea wird von einem interdisziplinären Team bestehend aus Personen der Bereiche Medizin, Therapie, Kommunikation, Design und Recht betreut.

 

Logo Martina Pecka - Praxis für Atemtherapie

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